Dieser Blog zeigt mich und meine Freunde auf unseren Touren auf Vespa durch Europa und den Vespatreffen dieser Welt
Philosophisches and more
12. Mai 2013
Prodomophenia 2013
20. Mai 2012
18.05.2012 - 20.05.2012 PROSECCOPHENIA - das ultimative "Stösschen" Vespatreffen
![]() |
der ultimative Aufkleber |
![]() |
Prodomo war gestern Prosecco ist heute |
18.05.2012 - Die Grillparty beim "Präsidenten"
![]() |
check ! |
![]() |
umgelabeld |
![]() |
Benzingespräche |
![]() |
Freude pur.... ein tolles Fest ! |
19.05.2012 - die Ausfahrt
erster Stop hinter der " Grenze " |
![]() |
ACHTUNG BELAGWECHSEL....! |
![]() |
...da wars schon zu spät - ein Hoch auf Kopfsteinplaster |
.... warten - wie soll es weitergehen.... |
...Entscheidung gefallen... weiter geht es mit 2 mann weniger - schade |
![]() |
schöne Tour durch tolle Landschaft... |
kurzer Halt - Motorradtreffpunkt |
unsere Vespen werden bestaunt |
![]() |
Mittagessen |
![]() |
CAFE Pause |
![]() |
schöne Reihe... |
![]() |
lecker Kuchen |
![]() |
wo ist hier der Kleiderhaken > Daaaa |
![]() |
Luxusabendessen....danach Open End im Silbersack |
20.05.2012 - Verabschiedung
3. Oktober 2010
Was ist ein Prodomofahrer ?
Im Vorfelde des Berichtes über den ersten Weltkongress der Prodomofahrer in Braunschweig am 2./3. Oktober 2010 , muss ich hier erstmal dem geneigten Leser erklären , wie es zu dem Verband der Prodomofahrer kam. Auf dem Vespatreffen zu Ehren des 60. Geburtstages des Vespaclubs Hamburg hat Spiegel online einige Teilnehmer des Treffens zu seinen Rollern und den Ausfahrten und Touren befragt, die sie damit unternehmen. Die Antworten wurden dann in einem Interview in Spiegel online veröffentlicht. Einer der Befragten hat sich dabei abfällig über Vespafahrer ausgelassen, die den Typ verkörpern wie er in der Prodomo Werbung zu sehen ist - gepflegt, mit Anzug, geputztem Roller, das Gegenteil eines Schraubertypen, der sich auf Treffen betrinkt und dabei das ganze Wochenende in seiner Kutte rumläuft, die noch nie eine Waschmaschiene gesehen hat, genausowenig wie das Pflegen von Umgangsformen, das nehmen einer Dusche und Kulturellen Anspruch an das Progamm.
Klischee traf also Klischee und hat im Vespaforum eine Diskusion für und wieder Automatikrollerfahrer, Schaltrollerfahrer, Anreisen zu einem Treffen mit dem Auto, Übernachtung im Hotel usw. und die Frage nach dem Image jeglicher Gruppen ausgelöst.
Einige haben sich auf Grund dessen spontan über dieses Schubladendenken amüsiert und sich nur so zum Spass als
" Prodomofahrer" betitelt und geoutet. Das Thema wurde weitergesponnen und so entstanden nach und nach Satzungen, ein Logo und jeder der " beitreten " wollte konnte sich einen " Titel " verleihen.
Auf die Schnelle sind so im Nu 40 Personen zusammen gekommen, die sich als " Prodomos " bezeichneten und dies auch Ihrer Signatur trugen.
Und was machen Menschen wenn sie Gleichgesinnte gefunden haben ? Sie wollen sich mit Ihnen treffen und so wurde die Idee zum ersten Weltkongress der Prodomofahrer geboren.
Hier der Teil des Zeitungsartikels der
"Prodomos" ins Leben rief:
Oliver Jean kann zu solchen Erzählungen eher weniger beisteuern. Der Österreicher aus der Steiermark hat zwar die weiteste Anreise zum Jubiläumstreffen des Hamburger Vespa-Clubs zurückgelegt - doch 1000 der insgesamt 1200 Kilometer per Lkw. Seine Vespa PX 125 Ultima steht daher wie aus dem Ei gepellt da, funkelnd und strahlend. "Da sind Chromanbauteile für etwa tausend Euro drangebaut", sagt Jean. Außerdem sagt er, dass der Roller noch nie Regen gesehen habe und überhaupt in zwei Jahren erst 4200 Kilometer gelaufen sei. Jean: "Wenn ich nach Rimini will, nehm' ich eh das Auto."
Die Scooter-Szene dreht auf - bis hin zur Lachgaseinspritzung Hartgesottene Rollerfahrer schütteln nur den Kopf, wenn sie so etwas hören. Und Atze vom Scooter-Club "Piratos" in Voerde am Niederrhein hat den Satz gehört. "Natürlich fährt ein Rollerfahrer auf dem Roller nach Rimini, was denn sonst", schnaubt er. Atze fährt derzeit allerdings erst mal gar nicht, ein Rollerunfall auf der Autobahn zwingt in vorübergehend in den Campingstuhl, wo er sozusagen passiv am Vespa-Treffen vor den Toren Hamburgs teilnimmt. Er zählt sich zur inoffiziellen Vespa-Szene, die etwas verächtlich auf die "Prodomo-Fahrer - eben solche Typen wie in der Werbung" schaut, wie Atze erklärt. Vielmehr gehe es um Ska- und Soulmusik, um die Scooterrun genannten Treffen, um das Drum und Dran eben. Die Roller werden gestrippt, lackiert, verändert - auf jeden Fall umgebaut und meist auch schnellergemacht. Atzes persönlicher Rekord? "Bei 150 hab' ich Gas weggenommen, eine Vespa ist nicht für solche Geschwindigkeiten gemacht", sagt er. Ein Clubkamerad jedoch sei da anderer Meinung und experimentiere gerade mit einer Lachgaseinspritzung.
Dies ist die Satzung der Prodomisten:
Der Prodomo-Fahrer
* nennt ein Fahrzeug der Marke Vespa sein Eigen und fährt dieses regelmäßig selbst (ob mit automatischem oder Schaltgetriebe, ist ohne Bedeutung)
* nimmt an diesem Fahrzeug keine Veränderungen vor, die leistungssteigernd wirken und lässt solche Veränderungen auch nicht von Dritten vornehmen (Nein zum Roller-Doping)
* lässt an diesem Fahrzeug regelmäßig Veränderungen vornehmen, die das optische und akustische Erscheinungsbild verbessern * besitzt kein Werkzeug und kennt demzufolge keine schwarzen Fingernägel (Ausnahmen bestätigen die Regel - siehe Topcase-Ersatz, etc.pp.)
* hat Sinn für Ästetik (zb. Fahrstil, schöner Musik usw.)
* rasiert sich wenigstens einmal pro Woche (nass oder trocken) - für Prodominas gilt adäquates (fragt mal adagio)
* besitzt neben seinem Vespa-Roller auch einen eigenen Deo-Roller, weiß, wie man ihn bedient und tut dies täglich
* kommt in jeder "Disco" durch die Gesichtskontrolle
* bewahrt auch nach dem 10 ten Bier noch Haltung...wenn möglich
* ist an exzessiven Gelagen jedoch im allgemeinen wenig interessiert
* erkennt Ska ausdrücklich als Musik an
* ächtet Zeltplätze als Frühstadium der Evolution
* darf zu Treffen auch mit Zug oder Auto anreisen
* spricht zumindest eine Sprache ---snip---
* trinkt gerne guten Café gleich welcher Marke
* fährt mit seiner Vespa (auch) in Anzug (und Krawatte) - für Prodominas gilt adäquates
* trinkt gerne guten Wein
Dies sind die Mitglieder des Prodomo Verbandes zu sehen auf einer Karte, Standorten und Titeln.
So wurde der zentrale Ort ermittelt , wo das Treffen stattfinden soll - aber es kam anders. Da unser " Präsident" aus Braunschweig stammt , haben wir beschlossen dort unseren ersten Weltkongress steigen zu lassen.....
ZENTRALES PRODOMO-TREFFEN 2010 - 2. und 3. Oktober - Braunschweig
Bilder:
Als Termin wurde also der 2/3. Oktober auserkohren und das Treffen sollte in Braunschweig stattfinden. Auch wenn sich die Temperaturen der jahreszeit gemäss verhielten haben sich doch 19 ehrwürdige Mitglieder des Verbandes auf den Weg nach Braunschweig gemacht , um dem Rollerfahren un dem Kaffeetrinken zu fröhnen, davon 3 Hamburger. Wir trafen uns am frühen Morgen des 2. Oktober vor Sonnenaufgang, nahmen noch einen schnellen Schluck aus der Thermoskanne , bevor es gen Süden ging. Nach einer Stunde machten wir Rast um ein Zweites - mein erstes Frühstück einzunehmen. Wir Hamburger waren aber bei weitem nicht die mit der weitesten Anreise - er kam aus der Gegend von München. Schon verrückt so eine Strapaze wegen eines Treffens zum Kaffeeklatsch
Anreiseroute der Hamburger Wir treffen pünktlich um 11 Uhr in Braunschweig ein - die Münchner, Berliner und die anderen warten schon und es geht in das Cafe zur Stärkung und einen Prodomo - 3. Frühstück. Bald darauf wird aufgebrochen - Braunschweiger Löwen besichtigt , Heinrich und Mathide besichtigt und ein Gruppenfoto am Schloß Richmond gemacht und dann geht es los auf Tour. Unser Präsi hat sich für uns etwas schönes ausgedacht - Es folgt eine 70minütige Landstrassen-Tour in den Harz mit Stop in Zilly beim Bikermuseum http://www.harzer-bike-schmiede.de/ .
Dort gibt es das grösste Motorrad der Welt zu sehen - gebaut aus einem Panzermotor - Nach dem Besuch gehts weiter nach Bad Harzburg zum Tanken, danach dann zum Torfhaus zur Kaffee- und Zigarettenpause mit Blick auf den Brocken, den höchsten Berg der DDR.
Anschliessend fahren wir über Harzer Landstrassen gemächlich Richtung Okertalsperre zum Windbeutelkönig, bisserl Kaffee und Kuchen - der Windbeutelkönig - http://www.windbeutel-paradies.de/ dort genemigen wir uns einen "Prodomo" bevor sich die Gruppe der " Autofahrer" nach Hause verabschiedet und wir weiter fahren - über Serpentinen zurück nach Goslar zum Tanken- zu dem Haus des Präsies, wo uns seine Frau bereits mit einem Topf Chili con Carne erwartet. Nach einer Stärkung machen wir das Braunschweiger Nachtleben "unsicher" und fallen dann um Mitternacht ins Bett/ unsere Schlafsäcke. Meine Nacht war schlaflos und am nächsten Morgen nach einem gemütlichen Frühstück treten wir wieder die Heimreise an - bei strahlend blauem Himmel und annehmbaren Temperaturen - ganz anders als Samstag als der Nebel sich nicht lichten will, das Wetter ein Abbild meiner Seele ist und wir auf dem Brocken die Hand vor Augen nicht sehen können.
Hier nun einige Impressionen des Tages. Es war anstrengend physisch und mental - ich stand an meiner persönlichen Grenze an diesem Wochenende -, aber auch irgendwo schön - ich wurde weitestgehend aufgefangen - abgelenkt, auch wenn ich das Wochenende trotzdem nicht wirklich geniessen konnte - aber das steht auf einem anderen Blatt.
Wettervorhersage des Tages