7. April 2012

07.04.2012 Brokstedt Teilemarkt Impressionen


Der größte Veteranen- und Teilemarkt in Schleswig-Holstein fand wieder am Samstag, den 07.04.2012 statt, in 24616 Brokstedt.

Der Teilemarkt ist ab Abfahrt 16 der A 7 (Brokenlande) ausgeschildert. Oldtimer und Zweiräder stehen auf einem, von den anderen Fahrzeugen, abgesperrten Parkplatz und man kann sich gar nicht satt sehen, auf diesem Oldtimer-Parkplatz. Auf dem Teilemarkt selbst sind massig Händler vorhanden die neues und gebrauchtes verkaufen. Schon traditionell findet am Ostersamstag der "Ersatz Teilemarkt" statt.
Teile und Zubehör von A wie Ariel bis Z wie Zündapp sowie Raritäten wie Horex, NSU-Quickly, Kreidler, und und und... Bekanntlich der größte Teilemarkt in SH.



Honda
Alle die ihren Schuppen aufgeräumt haben und einen Stand haben wollen, kommen ohne Anmeldung der Reihe nach auf das Gelände. Hier geht es ziemlich locker zu, vielleicht liegt es auch daran, dass die Händler schon am Vortag anreisen, um sich die besten Plätze zu reservieren, und um danach den einen oder anderen Drink zu sich zu nehmen. Auf dem Markt selbst kann man (fast) alles bekommen, Projekte, fertig restaurierte Oldtimer, Teile, dazugehörige Niroschrauben oder aber auch Werkzeug, Klamotten und was weiss ich nicht alles. Jahr für Jahr treffen sich die Oldi-Sammler aus Schweden, Dänemark, den Niederlanden sowie die Experten aus Deutschland, um für ihre Lieblinge neue Teile zu ergattern. Werkzeughändler sowie anderes Schnick und Schnack ergänzen den seit Jahren beliebten Markt.

Miele

DKW




Quick von 1938 - 2000.-€ sollte sie kosten





Yamaha

Florett

Honda

SIMSON SR-2
 
eine Bella

was für den Nachwuchs

2. April 2012

1.4.12 Vespa Anrollern Hamburg

Hier ein paar Impressionen der Roller die sich nach der Rundfahrt noch an der Oldtimertankstelle angefunden haben:






Treffpunkt für die grossen Roller war die Oberhafenkantine. Um Punkt 11 Uhr sollte es losgehen und justament zu diesen Zeitpunkt fing es an zu regnen. Der Schauer dauerte 10 Minuten, doch für einige reichte es zum nass werden. Ich wartete den Sauer ab und folgte als einer der Letzten dem Convoi.
Es ging durch den Freihafen nach Niedersachsen  um nach einer fast 2 Stündigen Fahrt dann an dem Endpunkt der Oldtimerkantine im Hafen zu enden.


Die Kälte trieb die Teilnehmer schnellstmögich an den Tresen um sich mit einem warmen Kaffee einzudecken. Einige blieben noch einige Stündchen um sich zu unterhalten und alte Kumpels weiderzusehen , bis dann am späten Nachmittag die letzten verfroren die Heimreise antraten.









Nicht wenige hatten in letzter Sekunde gekniffen oder waren unzureichend gekleidet, so dass man dieses Jahr das Gefühl hatte, das die Teilnehmerzahl doch nicht so gross war, wie man hätte denken können. jedoch auch dieses Jahr hatten einige eine weite Anreise in Kauf genommen um dabei zu sein. Alles in Allem eine sehr gelungene Veranstaltung.









21. März 2012

Motorradtourenstiefel für Frauen - von Daytona: Lady Star, Pilot und Evoque

Zu der Überlegung den Sattel meiner Kawasaki wegen meiner etwas zu kurzen Beinlänge absattlen zu lassen, gesellte sich irgendwann der Gedanke mir einen vernünftigen Motorradstiefel zu kaufen, der bei meinen Ausrüstungsgegenständen sowieso noch fehlt. 

Dem Tipp einiger Kameraden folgend, habe ich dann 3 Kandidaten ins Auge gefasst:
Den Daytona Lady Evoque GTX, sowie dessen in der Ausstattung reduzierten Schwester Daytona Lady Pilot GTX und dem Klassiker Daytona Lady Star GTX, alle mit 6 cm erhöhter Sohle.

Letzterer schied für mich persönlich gleich aus, da er mir am Schafft zu eng war.
Die anderen beiden unterscheiden sich ausschließlich darin, dass der Evoque einen separaten Innenschuh besitzt, der es auch möglich macht Leder oder Jeanshose dazwischen zu tragen. Der Innenschuh macht den Stiefel praktisch zu einem absolut wasserdichten " Gummistiefel ".

Lady Star

Die selbe Eigenschaft sagt man auch dem Lady Star nach, der auch einen separaten Innenschuh vorzuweisen hat indem man aber die Erhöhung nicht so sehr spürt, da der Schuh keinen Absatz hat. Ganz wichtig ist es, denke ich mal, sich alle möglichen Kandidaten nach Hause senden zu lassen und diese dann auf seinem Krad sitzend zu testen.

Ich persönlich habe den Schuh eine Nummer größer als meine eigentliche Größe gewählt, damit die Füße einwenig Spiel haben und man auch noch,wie ich, eine Einlegesohle und Motorradsocken anziehen kann.
Die Testergebnisse des Lady Evoque sind in der Presse und den einschlägigen Onlinemagazinen durchgängig sehr positiv. Zu den beiden anderen Stiefeln konnte ich keine Tests finden. Im Onlineversand bei Louis erzielen jedoch alle drei hohe Zufriedenheitskommentare. Ich denke, mit Daytona kann man nichts verkehrt machen. Jedoch habe ich auch verzweifelt andere Hersteller gesucht , die entsprechend qualitativ hochwertige Stiefel für Frauen mit Erhöhung anbieten.

Testaufbau:

1. - 1. Stiefel und 2. Stiefel nacheinander mit dünnen Socken und Einlegesohle am linken Fuß anprobiert
2.  - 1. Stiefel und 2. Stiefel nacheinander mit dünnen Socken und Einlegesohle am rechten Fuss anprobiert 
3. Das ganze jeweils mit dicken Socken
4. ein Paar komplett angezogen, rumgelaufen.
5. zweites Paar komplett angezogen, rumgelaufen.
6. Die beiden neuen Paare und meine "alten Stiefel" mit zum Motorrad genommen. Sitzen, beide Füße am Boden, schalten und bremsen ausprobiert.

Die Erhöhung der Sohle bringt im Stand einiges, jedoch hätte ich mir von 6 cm Erhöhung mehr versprochen. Ich denke ein 3 cm tieferer Sattel brächte in etwa den selben Effekt. Aber das ist eine grundsätzliche Entscheidung. Die Schuhe haben den Vorteil, dass man vielleicht auch mal unproblematisch andere Zweiräder fahren kann, die nicht umgebaut sind.

Ein Sattelumbau hat den Vorteil nicht immer die selben Schuhe beim fahren tragen zu müssen - wie immer im Leben : einen Tod muss man sterben.

Lady Pilot
Letztendlich stand ich wieder vor der Qual der Wahl:
Schuh mit oder ohne zusätzlichem Innenschuh.
Der ohne lässt sich leichter an und ausziehen ist ggf. im Sommer nicht so warm.
Der mit Innenschuh ist professioneller, wenn man richtig schlechtes Wetter auf Touren hat.


Bei mir ist es nun der Evoque geworden. In diesem Sinne allen Mädels eine sichere Fahrt und stets einen festen Stand !





Lady Evoque
Motorradmagazin: Motorrad&Reisen

„Toptipp“
„... Hergestellt aus weichem hydrophobiertem Leder inklusive absolut wasserdichter Gore-Tex-Membran trägt sich der Stiefel richtig gut. Da wir es wissen wollen, simulieren wir die härtesten Fälle und der Fuß bleibt trocken. Außerdem kommen wir zu einem überaus guten Ergebnis in der Kategorie Tragekomfort auf dem Motorrad und zu Fuß. Die Dame von Welt steht stets sicher.





Auszug aus der Daytona Homepage:




Der Premium-Damenstiefel mit Vollausstattung für sechs Zentimeter höheren Stand.

Pluspunkte:


  • ca. 6 cm Fersenhöhe
  • Korksohlenerhöhung mit Lederbezug
  • doppelte Schaftmanschette
  • weicher Schaftrand
  • elastischer, weicher Risteinsatz
  • Schafthöhe ca. 30 cm
  • kräftiges, wasserabweisend gefettetes Spezial-Vollrindleder
  • wasserdicht und atmungsaktiv durch GORE-TEX® Duratherm-Membrane
  • Textilfutter (80% Polyamid / 20% Polyester)
  • Haftverschlüsse für individuelle Wadenweiten
  • spritzwasserdichter Leder-Schaftrand
  • Reißverschluss seitlich innen
  • elastischer Einsatz entlang des Reißverschlusses
  • Velour-Applikationen
  • strapazierfähige PU-Schaltverstärkung
  • PU-Schaum Zwischensohle

Sicherheit:

  • robuster Knöchelschutz, innen gepolstert mit offenzelligem Spezialschaum
  • Schienbeinschutz, innen gepolstert mit Latexschaum
  • kunststoffverstärkte Innensohle mit feuerverzinkter Stahleinlage > verwindungsfest, trotzdem leicht abrollbar
  • 3M-Scotchlite Fersen-Reflektor
  • rutschfeste Profilgummisohle
• Schafthöhe: ca. 30 cm
• Größen: 36 - 41
• Farbe: Schwarz



Auf diesen Stiefel mit GORE-TEX Laminat gewähren wir die GORE-TEX® Zufriedenheitsgarantie.

Absatzhöhe plus integrierte Erhöhung bringen es: Bikerinnen stehen im Lady Evoque GTX ganze sechs Zentimeter höher. Ein enormer Vorteil bei jedem Ampel-Stopp.



25. Februar 2012

Praxistest TomTom Rider mit Bluetoothsender von Jabra

Jabra BT3030
Basis KIT 2
Multimediakabel 2
Nolan n43 AIR
TomTom Urban Rider mit Europakarte
Nachdem das zum Nolan 43 Air passende Bluetoothsystem über 200.€ kostet, bin ich auf die Suche nach einer Alternative gegangen, das den selben Zweck erfüllt und um einiges weniger kostet. 

 Und so bin ich über einige Foren auf den Bluetoothsender von Jabra gekommen. Dieser BT3030 kostete gerademal 30.-€ bei Ebay - sonst ist er teurer, aber der Verkäufer hatte gerade 2.Wahl Geäte, bei denen die Verpackung defekt war. Im Übrigen lässt sich dieses System nicht nur im Zusammenhang mit der Verbindung mit dem Navi nutzen, sondern es lässt auch zu,  gleichzeitig oder einzeln ein weiteres Gerät damit zu verbinden, wie z.B. ein iPod, das sich dann Schnurlos bedienen lässt. Einfach umhängen - funktioniert auch unter der Jacke, dann bleibt das nicht wetterfeste Gerät auch heil.  

Die Installation des Basiskit 2, also der Kopfhörer in den Helm, erwies sich als relativ einfach, jedoch muss man darauf achten, dass das entscheidende Teil, das Teil mit den Kommunikatios - Chip - Kontakt, exakt in seiner Vorrichtung sitzt, sonst hat er mit den Chip, der in der Abdeckung sitzt keinen Kontakt. Der Chip hat eine blaue und eine rote Seite. Um die Lautsprecher mit einem Walkman oder einem Navi auf Stereo zu verbinden, muss die rote Seite eingesetzt werden. Die blaue Seite ist rein für die Kommunikation zwischen zwei Helmträgern über Kabel.  

Da ich mich über das das Kopfhörersystem weder kommunizieren möchte , noch telefonieren, lasse ich das Mikrofon bei der Installation ganz weg. Ganz wichtig ist,dass das richtige Kabel das Jabra und Headset verbindet. Das Multimediakabel 2 von Nolan ist das richtige. Die beiden Klinkenseiten sind unterschiedlich, eine mit 3 Rillen eine mit 2. Die mit den 3 Rillen passt in die Buchse des Helms und rastet dort auch ein. Einmal mit dem TomTom verbunden, erkennt das Navi jeden "morgen" aufs neue das Blutoothgerät, sobald es eingeschaltet ist und beide Stecker des Kabels in den Geräten stecken. Die erstmalige Registrierung des Jabra ist Problemslos, sobald man es geschafft hat, das Jabra dazu zu bringen, dass es in den Kommunikationsmodus geht und blinkt. Bitte dem Gerät beiliegende Kurzanleitung beachten !

 Nun noch etwas zu der Lautstärke der Ansage über die Lautsprecher: Ich habe den Test gemacht, den Ipod direkt über das Kabel an die Lautsprecher anzuschließen und das IPod auf volle Lautstärke gestellt. Die Akustische Leistung über das Jabra BT 3030 ist lauter und besser, also der Sender ist definitiv ein kleiner Verstärker. Um nur die Ansagen des Navis zu empfangen, sollte sowohl die Lautstärke am TomTom, alsauch des Jabra auf volle Lautstärke stehen, jedoch dann ist die Ansage bei jeglicher Geschwindigkeit sehr gut zu hören.

 
Am Abend vor meinen Touren, habe ich also das Jabra BT3030 voll geladen. - Ein kleines Ladegerät ist dabei- ebenso das TomTom Urban Rider, dem ich vor meiner Abfahrt noch eine Kartenergänzung für Spanien spendiert habe.
Schon auf der ersten Fahrt habe ich bemerkt, dass die Ladeanzeige des TomTom zum Tagesende relativ schnell von Grün auf Gelb ging, so dass ich mich entschloss, am nächsten Tag in den Voreinstellungen das Abschalten des Monitors zwischen den Anweisungen einzustellen.
Damit hielt das Gerät um einiges länger, auch wenn ich den ganzen Tag die Aufzeichnung meiner Streckenführung aktiviert hatte.
An meinem eigenen Motorrad werde ich, für eine ständige Stromversorgung, über das mitgelieferte Kabel zur Batterie sorgen. Leider ist es nicht möglich, an die USB Buchse zu kommen, solange man die Aktivhalterung benutzt. So ist eine Verbindung über USB an eine Zigarettenanzünderbuchse nicht möglich, außer man verwendet eine andere Halterund, die die USB Buchse freigibt  - aber Vorsicht dann ist das System nicht mehr komplett Wasserfest !

Ich werde mich für meine Vespa, die eine Zigarettenanzünderbuchse hat, einen kleinen Umbau des Anschlusskabels machen. Bei Tante Louise gibt es für 6-€ einen Universalstecker, der sich mit schnell an das Kabel anschliessen lässt:aufmachen - schwarzes Kabel unter die kleine Schraube, rotes Kabel unter die innenliegende grosse Schraube klemmen und festziehen - Gehäuse schliessen  - fertig.
Stecker mit 8AMP Absicherung - 10033847










Motorradbatteriekabel -10001227











Die Einstellung der richtigen Routenpunkten erwies sich in meinem Testgebiet Teneriffa als nicht so einfach, da sich sich die kleineren Orte auf der Insel nicht finden liessen. Hier macht es Sinn sich eine Kartenerweiterung "Kanarische Inseln" ergänzend zuzulegen. Meine Karte " Mitteleuropa" , die Spanien mit beinhaltet, genügt hier nicht, um gerade über kleine, kurvige Strassen die Insel zu befahren.
Bei meiner Rückkehr wollte ich meine Touren gerne auf den Rechner spielen; das Menü des TomTom sieht eine Kabellose Übertragung zwischen 2 Geräten vor  - diese funktioniert allerdings nur zwischen 2 baugleichen TomTom Geräten.




Mit der neuesten Version von TYRE, dem Progamm zur Routenerstellung über Google Maps oder Google Earth, lässt sich die aufgenommene Route problemlos mit 2 Klicks auf den Rechner spielen und auf Google Maps anzeigen. 

Sobald das TomTom mit dem Kabel an den Rechner angeschlossen ist erscheinen die geplanten und aufgenommenen Routen in dem Routenfenster, eine auswählen und auf " Zeigen " gehen. Die Route wird in Google Maps angezeigt, je nachdem, was man in den Optionen eingestellt hat.

Die kabellose Übertragung von Daten scheint z.Z bei allen neuen TomTom Urban ein Problem zu sein.
Letztendlich hilft auch kein Einschicken des Gerätes oder ein Tausch sondern nur die komplette Formatierung der Festplatte des TomTom Gerätes und die anschliessende Neuinstallation des TomTom.


Datensicherung nicht vergessen !

11. Februar 2012

Teneriffa by Bike

Da mich und uns alle das deutsche Wetter völlig kalt lässt und die Resturlaubstage noch weg müssen, habe ich mich spontan gegen Skifahren und für Teneriffa entschieden. So spontan gar kein leichtes Unterfangen einen günstigen Flug und noch eine Unterkunft zu finden, aber ich bin bei meinen Recherchen über einen Anbieter gefallen, bei dem auch noch eine Woche Motorrad dabei ist. Ich entscheide mich für eine kleine leichte Maschine - eine Suzuki Marauder 250 -  Klassik Bikes sind als Mietfahrzeuge auf den Kanaren nicht zu bekommen und so wird es dieser kleine Softchopper ala Virago werden.

Teneriffa ist denke ich mehr als groß genug um jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Hier gibt es kurvenreiche Bergstrassen und landschaftlich ist vom Gebirge bis zu den Sandstränden alles dabei. Dies ist meine erste Reise nach Teneriffa, aber nicht die erste Reise auf die Kanaren. Und so freue ich mich auf das hoffentlich milde Klima, die spanischen Momente , das gute Essen und die landschaftlichen Eindrücke dieser schönen Insel.

Im Preis inbegriffen sind 2 geführte Touren, die restlichen Tage werde ich auf eigene Faust erkunden.

Die Bilder und Berichte meiner Tour werdet Ihr unter http://adagio-on-teneriffa.blogspot.com finden.
Bis dann eure Adagio