Philosophisches and more


Eine Legende wird 70 - Hello gorgeous - you are my inspiration since 1976.
Happy birthday Barbra - the voice wird 70. Fünf Jahrzehnte im Geschäft und brilliant wie nie.




Weihnachtsgrüße 2011

 

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Was ist Glück - das Pinguinprinzip
Fast 20.000 km liegen nach dieser Saison hinter mir. Kilometer der Selbstfindung, der Begegnung, des Abschieds, der neuen und alten Bekannten, der neuen und alten Freunde, der Abenteuer, des Risikos, des guten und schlechten Wetters, alter und neuer Erkenntnisse, neuer und alter Pfade und der Veränderung und Bewegung in vieler Hinsicht und der Zuversicht, dass dieser Weg den ich gehe, letztendlich Teil meiner Bestimmung ist.
Ich habe kürzlich das Programm von Dr. von Hirschhausen gesehen - was ist Glück. Eine Passage ist mir ganz besonders im Gedächtnis geblieben:



Das Pinguinprinzip
Wer also glücklich werden möchte ... sehe sich diese kurze Anleitung dazu an... 





Es ist das Einfachste und auch das Schwerste danach zu leben - denn wollen wir nicht alle den langen Hals der Giraffe , die Schnelligkeit einer Katze und das Schwimmvermögen eines Pinguins in uns vereinen, selbstverständlich aber mit dem Aussehen von Marcus Schenkenberg und dem Intellekt von Albert Einstein - Leute das geht nicht - wir wissen es, aber trotzdem macht es uns unglücklich !


Erkenntnisse des Jahres 2011:
- Ich habe mich mittlerweile mit den 15 Kilo "Übergewicht" angefreundet -das Motorrad ist viel leichter zu handlen und ist mit einem Tritt aufgebockt. :-) - ich bringe gesellige Menschen und ihre Hobbies zusammen, so soll es sein - der W - Stammtisch geht weiter und ich hoffe auf regen Zuspruch wenn die Saison wieder los geht. - man vermisst Menschen nicht weniger, bloß weil man sie lange nicht gesehen - im Gegenteil ! -

Wegschmeißen hilft wiederfinden - wir können unserer Bestimmung auf dieser Welt nicht entgehen - ein Umweg ist auch ein Weg - Regen ist nicht gleich Regen - kein Weg ist zu weit für einer gute Tasse Kaffee unter Freunden - man glaubt gar nicht was man alles schafft - wenn´s hinten knallt gibt´s vorne Geld - meine Intuition ist der einzige Kompass der immer funktioniert - Ausdauer zahlt sich aus - den Sanftmütigen gehört die Welt - jeder Weg hat ein Ziel - wer einen Plan B hat, ihn aber nicht erzählt , hat auch keinen - Sturm ist lebensgefährlich - ich lebe noch - besser heute als morgen - Schwäche zeigen ist eine Stärke - wahre Freunde zeigen sich in der Not - armselig sind die, die nicht innehalten können - Eigentum macht arm im Geiste - die Welt ist schön - die Welt zu bereisen ist ein Abenteuer - man hat nie alles gesehen

 - das Leben ist zu kurz um hässliche Motorräder zu fahren - ich passe und gehe in keine Schublade - der erste Gedanke ist immer der richtige - man ist nie auf alles vorbereitet - man hat immer zu viel Gepäck dabei - schlimmer geht immer - besser auch - man muss nicht alles wissen oder können - teuer ist immer da , wo alle hin wollen - schöner ist meistens da , wo alle anderen nicht sind - den Sommer gibt es nicht - das Wetter zeigt uns, was wir verbrochen haben - die Welt kann auch ohne uns - und viel besser !
Lebe deine Traum - jetzt !


Schiffsverkehr:
Was für ein genialer Text zu einem Lied - was für ein verrücktes Video zu einer Singles - Ein Motorrad mit einem Schiffsanhänger - zwei Symbole für Freiheit ... von Herbert Grönemeyer

Entfalte meine Hand die Anker los denn auch jedes Tief dreht sich ins Hoch fall auf meinen Fuß die Feuer sind gesetzt und die Nebel leuchten Weg mit dem fixen Problem ich will mehr Schiffsverkehr endlich auf hohe See endlich auf hohe See Werde, wer ich bin gute Fahrt die Dämonen sind versenkt aufgeklärt es gibt kein Damals mehr es gibt nur ein Jetzt, ein Nach Vorher Weg mit dem fixen Problem ich will mehr Schiffsverkehr endlich auf hohe See Stell mich vor das leere Tor
Ich schlag mich fein in Seide ein geb mir ewigen Schnee pures Gold, wohin ich seh und leb mich voran und leb mich voran und ich verliere mich in mir

Brauch meinen Tag kein Schicksalsschlag das Salz in mir die Vorfahrt Radikalkur klare Natur Überholspur kein Radar den Abendstern
Endlich freie Sicht die Segel sind gefüllt und keine Liebe bricht mich 





Weg mit dem fixen Problem ich will mehr Schiffsverkehr endlich auf hohe See Dreh mein Herz dann schlägt es leicht im Paradies sind Plätze frei Geb mir ewigen Schnee pures Gold, wohin ich seh und leb mich voran und leb mich voran und ich verliere mich in mir



Unsichtbare und sichbare Netzwerke - 2010
Eine fiebrige Virusgrippe gibt mir mal wieder Gelegenheit mir über ein Thema Gedanken machen, das auf Grund ihrer rasenden Entwicklung, einschneidende Veränderung in unser Leben gebracht hat. Kommunikation, Netzwerke und wie wir uns mit Menschen verbinden oder was uns mit Ihnen verbindet. Hat früher, viel früher ein Brief mehrere Wochen oder Tage gebraucht um seine Bestimmung zu erlangen, so sind wir heute praktisch von Zeit und Raum befreit und mein gegenüber erhält praktisch zeitgleich mit dem drücken der Entertaste seine Rückmeldung. So wird Kommunikation zu einem Schlagabtausch von Statemets ohne dem anderen die Chance zu geben, das gelesene wirken zu lassen.

Viele lesen doch auch nur noch quer oder - ob mails, skype, aim, in chats oder den sozialen Netzwerken. Hauptsache ein Kommentar ist abgegeben, man mischt noch mit, ist noch dabei. Was war denn so positiv an langem Warten auf eine Antwort ? Die Vorfreude, die Bedeutung einer Nachricht, da sie gehütet wurde , wie ein Augapfel, es wurde auf dem Brief des Liebsten genächtigt, und es wurde Sehnsuchtvoll daran gerochen, da die Liebste ihr Parfüm darauf hinterließ.

All dies ist passé - die Kommunikation ist zu etwas unromantischem mutiert, wurde zu notwendigem Übel je mehr Kommunikationsformen die moderne Welt hervorgebracht hat. Der Anruf bei der Schwiegermutter, der tägliche Rapport beim Chef etc. Werte und Tugenden haben sich in Luft aufgelöst und doch sehnen wir uns doch so sehr danach ein Stück weit die Gute alte Zeit zurückzuholen und sei es doch nur um das Leben mal wieder zu entschleunigen. Und so wird das Internet Instrument um immer und überall bei allem dabei zu sein und gleichzeitig alle über alles informiert zu halten.Und doch hat man das Gefühl , das die Menschen immer mehr an einander vorbeireden, je mehr sie kommunizieren.In persönlichen Gesprächen werden die Menschen immer hilfloser, da ihnen das passende SMILEY fehlt das sie zwischenzeitlich gerne mal hochhalten würden, da das Gegenüber es total verlernt hat Körpersprache zu deuten und den Worten mehr Bedeutung beimisst als den Gefühlen , die Übertragen werden.

Wir sind zu Legastenikern unserer eigenen Sprache geworden. Erstmals in der Geschichte haben wir mit den neuen Medien die Möglichkeit Personen etwas mitzuteilen ohne selbst mit Ihnen in Kontakt zu treten, weil wir hoffen und wissen das sie es "mitlesen" und dabei unbeobachtet sein können - in Kontakt bleiben ohne in Kontakt zu sein - Cyberkontakt - und da schließt sich für mich wieder der Kreis zur guten alten Zeit. Wir denken aneinander und hoffen, das der andere das auch tut ohne es zu wissen - die Spannung bleibt, bis wir es eines Tages erfahren und sich einer aus dem Schatten herauswagt - und - KOMMUNIZIERT :-)
In diesem Sinne bleibt in Verbindung - auch mit mir - auch wenn ich es bin, die auch gerne mal abtaucht um mit mir selbst zu sprechen. Denn nur wenn wir mit uns selbst im Kommunikation bleiben, können wir uns die Fragen beantworten, die wir uns selber stellen müssen.






Die Reise in das Ich - 2010
Wenn wir uns auf den Weg machen, neue Länder und Menschen zu erleben, so kann dies aus vielerlei Gründen geschehen: Neugier, Abenteuerlust, Flucht aus dem eigenen Leben, Interesse an neuen Eindrücken, Kulturen, die Neugier an den Geschichten und den Leben außerhalb des eigenen kleinen Universums. Manche Reisen müssen wir machen, weil das Schicksal uns dazu zwingt und uns auf den rechten Weg ins Leben zurück bringen soll. So habe ich vor einigen Wochen mal wieder meine Reise zu mir selbst antreten müssen und weiss ,dass dieser Weg noch lang ist und mich hoffentlich eines Tages über die Vergangenheit, Gegenwart in die Zukunft führen wird. Wir glauben, dass der direkte Weg immer der einfachste und zugleich der schnellste ist, jedoch vergessen wir, dass das Vorankommen meistens daran scheitert, dass wir selbst unsere größten Widersacher, Kritiker und Bremser sind.

Der größte Bremser jedoch ist die Angst - die Angst in uns, die Angst vor Veränderung, die Angst vor Verlust, vor Ablehnung, vorm Versagen - kurz die Angst vor dem was vor uns liegt, der Zukunft, die wir nicht kennen, und so halten wir an dem bekannten Gedanken an dem Vergangenen fest, weil es das ist , was wir kennen, was wir zwar nicht mehr ändern können, was unveränderlich hinter uns liegt, wie ein Felsen, den wir hochgehoben haben und dann hinter uns fallen ließen.

Doch was bleibt wenn wir jeden Tag einen Stein hochnehmen und ihn hinter uns werfen, gepaart mit der Tatsache auf der Stelle zu treten - ein großer Berg, eine Mauer an der wir stehen und an der wir uns von anderen steinigen lassen können, starr vor Angst den Schritt nach vorne zu gehen um Abstand zu bekommen von den Lasten, die man sich jeden Tag auflädt und wenn man es kann auch wieder fallen lässt oder im noch schlimmeren Falle mit sich herum trägt. Und so fühlt man sich wie ein Miniatur-Weihnachtsmann mit einem übergroßen Beutel vollen Steine die einem am reisen hindern. Und so rotiert man auf der Stelle um einem Sack voller Steine kreisend zu schwer zum Tragen und zu feige den blöden Sack einfach stehen zu lassen, weil man sich ja schon so an ihn gewöhnt hat. Man weiss auch nicht warum.

Und so belädt man also seine Vespa mit diesem Sack voller Steine aber was passiert ? Man kommt aus dem Gleichgewicht und stürzt - einen Anhänger kaufen einen Beiwagen montieren. Ist das die Lösung ? Jeder würde nun sagen - so ein Blödsinn ! Doch so blöd ist das gar nicht - das ist es was wir tun Tag für Tag und Jahr für Jahr - wir bauen an: wenn alles voll ist, einen weiteren Schrank , wenn die Wohnung voll ist muss es ein größeres Haus sein und auch unsere Seele ist verschüttet mit alten Erinnerungen, Enttäuschungen und Kränkunggen.

Die Frage ist nur - wohin damit ? Kann man sie auf den Reisen lassen, die da was sind - neue Eindrücke , neue Menschen oder nur eine Flucht vor dem Berg Steine, die wir zu Hause gelassen haben, oder die wir im schlechtesten Falle sogar mit uns nehmen, aber nicht um sie dort zu lassen, sondern um die wieder mit zurückzubringen, weil wir nichts und niemanden gefunden haben, der sie hätte haben oder uns abnehmen wollen. Und so fahren wir in den Urlaub und wundern uns, dass wir uns manchmal schon wenige Tage nach der Rückkehr so fühlen, als wären wir niemals weg gewesen...und das das folgende Lied beschreibt - "Je suis malade" Gesungen wird es von der Frau, die für mich zur Zeit die größte Persönlichkeit, Gefühl und Stimme in sich vereint, die ich seit meiner magischen Begegnung 1976 im Radio mit der Stimme von Barbra Streisand hatte - Lara Fabian .






Und dann bin ich auf der Reise zu mir selbst Menschen begegnet, denen es genausogeht wie mir , die sich genauso fühlten wie ich aus den verschiedensten Gründen und mit den unterschiedlichsten Ausprägungen und die genauso wie ich an einem Punkt waren, wo sie wussten: hier braucht es etwas mehr als ein Ausflug, einen Urlaub , hier braucht es Profies, professionelle "Steine -verschwinden -lasser", ein Sprengkommando oder eine Riesen-Buldozer.

Uns so habe ich angefangen - manchmal hilft es schon die Steine vernünftig auf den Schultern zu verteilen , aber das kann nur eine Übergangslösung sein und so weiss ich, dass es noch ein weiter Weg wird , auf dem Vorhaben alle Kilometer einen Stein aus dem Sack aus dem Beiwagen neben mir zu holen, um ihm am Wegesrand zurück zu lassen, manchen mit Wehmut manchen mit einem Lächeln , weil ich gar nicht mehr weiss, warum ich ihn überhaupt aufgehoben und mitgenommen habe.

Manche werde ich erst zerschlagen müssen um sie dann in kleinen Teilen zu entsorgen, das wichtigste aber ist, die Erkenntnis und der Wille sie der Erde zurückzugeben, wo sie hergekommen sind und wo sie wieder hin müssen und wo wir sie aufgehoben haben, weil wir uns den Weg ebenen wollten, mit dem Aufheben und Mitnehmen uns aber einfach nur das Gepäck damit voll gemacht haben. Wir haben also dann zwar einen ebenen Weg aber viel Gepäck anstatt einen steinigen Weg . Was lernen wir daraus - alles hat seinen Preis und doch haben wir nur zwei Möglichkeiten:eine glatte Strasse für unsere Bequemlichkeit dafür mit viel Gepäck oder eine unebene steinige Strasse ohne Gepäck - wie man es nimmt es bleibt beschwerlich . Wir können nicht gewinnen wir können nur wählen zwischen kaputten Füßen oder einem kaputten Rücken....
Es gibt sie aber noch die Lebenskünstler, die es geschafft haben die Balance dazwischen zu finden und zu halten und das wird er sein der Weg in das " ich" den ich bereisen möchte.

Ich hoffe ich werde noch vielen Menschen auf diesem Weg begegnen, die mir ihr Geheimnis verraten und mich lehren die Balance zu finden zwischen Steine aufheben , behalten, die Weisheit zu erlernen zu wissen wann es Zeit ist sich von dem ein oder anderen Stein wieder zu trennen und vorallen Dingen zu wissen wann der Sack voll ist und es Zeit wird auf meinen Rücken zu hören und auf meine Seele die allzuoft gesteinigt an der Mauer steht und gerne mit auf die Reise gehen möchte.
In diesem Sinne freue ich mich schon auf den Frühling der mir hoffentlich viele Ausflüge und Reisen bescheren wird, auf denen auch meine Seele auf Reisen gehen kam.
Lasst eure Seele fliegen mit dem Lied von Lara Fabian : Broken Vow





Es gibt ein Morgen - auch wenn wir es heute noch nicht sehen...und der Winter geht vorbei auch wenn er uns gerade zeigt, dass er mal wieder sehr kalt sein wird...


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